Reise durch die Zeit

In der letzten Zeit gibt es viele Filme, in denen die Hauptfigur aus 90-er Jahren in die moderne Zeit gerät und wundert, wie die Welt verändert hat. Sie würden sagen, das ist ein Märchen oder eine Fantastik. Aber lassen Sie sich bitte Zeit, weil so eine ähnliche Geschichte in der Wirklichkeit vor kurzer Zeit in Barnaul passiert ist.

Inna Jurjewna ist eine alte Frau mit dem Schenkelhalsbruch, die vom Hauskrankenzentrum der Caritas betreut wird. Seit vielen Jahren bewegt sie sich im Haus im Rollstuhl. Sie wohnt in einer gut eingerichteten Wohnung ganz allein und wird nur am Wochenende von ihrer Tochter und ihrer Enkelin besucht.

Als die Krankenschwestern einmal zu Inna Jurjewna kamen, weinte sie: «Innerhalb schon von 9 Jahren war ich draußen nicht. Ich will so sehr sehen, was da verändert hat. In meiner Wohnung ist es immer dunkel und kalt. Aber niemand kann leider mir helfen raus zu gehen…»

Die Krankenschwestern lächelten und dachten, dass es schön war, dass sie zu zweit gekommen waren. Zu zweit können sie schaffen, die alte Frau zum Spaziergang zu begleiten. Inna Jurjewna war aufgeregt: «Meine Lieben, ich habe keine Kleidung für den Spaziergang vorbereitet. Was ziehe ich an?»

Aber in einer halben Stunde waren alle drei schon im Hof. Inna Jurjewna saß im Rollstuhl und genoss die warme Sonne. Der Spaziergang machte ihr sehr viel Freude, obwohl es Hitze +30°C war. Sie wunderte: «Wie viele neue Häuser sind für 9 Jahre gebaut! Wie schön sind die Autos jetzt! Welche wunderbare Schaukeln und Karussells für Kinder!» Während des Spaziergangs strahlte sie vor Glück. So war ihre Reise durch die Zeit, so eine kleine Zauberei!

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